Wie wir leben

Arbeit und Feiern

Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft, im Brot brechen und im Gebet. (Apg 2,42)

Unser gemeinsames Leben ist geprägt und gestaltet durch Gebetszeiten und Gottesdienste, die alltägliche Arbeit, das gemeinsame Essen, Erholen und Feiern. Dabei sind uns das einsame und gemeinsame Hören auf Gottes Wort und die Feier des Heiligen Abendmahls als Kraftquelle für unser Leben wichtig. Wir leben bewusst im Rhythmus des Kirchenjahrs.
Selbst die Stille zu suchen und auch unsere Gäste dazu einzuladen, ist uns wichtig.
Das gemeinsame Leben sehen wir auch als Gegenpol zum gesellschaftlichen Trend der Vereinzelung und Unverbindlichkeit. Wir versuchen, vor Konflikten nicht davonzulaufen, in Freude, Schwierigkeiten und Leid zueinander zu stehen und immer wieder die Einheit zu suchen.



Verbindlichkeit

Wir leben in der Gemeinschaft nach bestimmten Regeln, die wir heute so beschreiben:

- Gütergemeinschaft - Im alltäglichen Miteinander teilen wir unser Leben: unsere Gaben, Güter und Begrenzungen.
- Gehorsam - Im Hören auf Gott und aufeinander ordnen und gestalten wir unser gemeinsames Leben.
- Ehelosigkeit - in frei gewählter Ehelosigkeit wollen wir verrfügbar sein für Gott und offen für die Menschen und ihr Suchen


Hineinwachsen

In eine Gemeinschaft hineinzufinden braucht Zeit - auf beiden Seiten. Die geben wir einander. Wir haben verschiedene Stufen der Bindung. Diese ermöglichen ein immer besseres gegenseitiges Kennlernen und ein Prüfen, ob dieser Weg der richtige ist für die Einzelne ebenso wie für die anderen Schwestern. Ziel ist es, dass wir uns auf Lebenszeit binden, Jesus Christus in dieser Gemeinschaft nachzufolgen. Dieser Schritt erfolgt nach ungefähr sechs Jahren.


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